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Diese Datei herunterladen (Medienmitteilung 2 - Schwingfest kommt in Sempachs Heimat.pdf) Medienmitteilung 02 · 21.08.2016

Schwingfest kommt in Sempachs Heimat

Thomas Sempach aus Heimenschwand geht am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Estavayer FR als Brünig‐Sieger und Schwinger des Monats Juli an den Start. Nächstes Jahr findet das Emmentalische Schwingfest in seiner Heimat statt.

Der Schwinger des Monats heisst Sempach. Aber nicht etwa Schwingerkönig Matthias Sempach, sondern dessen Coucousin Thomas aus Heimenschwand. Ursprünglich stammt übrigens auch die Familie des amtierenden Schwingerkönigs von der Sonnenterrasse im Thuner Ostamt. 80 Kränze, wovon zwei Eidgenössische, sowie 8 Kranzfestsiege. Diese grossen Erfolge kann der 31-jährige Thomas Sempach vorweisen. Am 31. Juli konnte er das prestigeträchtige Bergfest am Brünig gewinnen. Nicht weniger als 16 Eidgenossen waren am Bergfest angetreten, darunter auch sein Coucousin Matthias. Die User des Fachportals «schlussgang.ch» wählten ihn nach diesem Sieg mit 42 Prozent der Stimmen deutlich zum Schwinger des Monats Juli.

Am 14. Mai 2017 wird nun Heimenschwand als Austragungsort des Emmentalischen Schwingfests endgültig zur Schwingerhochburg. «Es ist sehr speziell und freut mich, dass das Emmentalische in Heimenschwand im Amt Thun stattfindet», sagt Sempach. Bereits am Empfang am Abend nach dem Sieg am Brünigschwinget habe er gemerkt, dass viele Bürger und auch der Gemeinderat dem Schwingen gegenüber positiv eingestellt seien. Thomas Vater Urs und sein Bruder Adrian arbeiten im OK mit. Er selber werde sich – etwa mit dem Sammeln von Gaben – ebenfalls an den Vorbereitungen beteiligen.

Skitrainer Stauffer

Seine Erfolge sind keineswegs selbstverständlich für Sempach. Schon in jungen Jahren kämpfte er immer wieder mit Verletzungen. Anfang 20 hätte er keineswegs darauf gewettet, auch mit über 30 noch Spitzensport betreiben zu können, sagt er. Dass er noch immer aktiv schwingen kann und dabei sehr erfolgreich ist, verdankt er zwei Trainern aus ganz anderen Sportarten. Das ist zum einen Thomas Stauffer aus dem Nachbarort Unterlangenegg, Cheftrainer Ski alpin der Schweizer Herren: «Mit 24 habe ich gemerkt, dass ich für das Kraftraining einen Trainer brauche. Thomas Stauffer hat mir dann versprochen, mir zu helfen. Dies aber nur, wenn ich seine Programme einhalte.». Von 2009 bis 2013 habe er sich ganz genau daran gehalten. Seit er den Bauernbetrieb seiner Onkel Anfang 2014 übernommen habe, fehle ihm allerdings etwas die Zeit, ganz genau entsprechend Stauffers Plan zu trainieren. «Früher konnte ich um 17.00 Uhr in den Kraftraum. Jetzt gehe ich in den Stall. Deshalb trainiere ich noch nach seinen Methoden, nicht jedoch mehr nach Plan», erklärt er. Für seine Schwingerkarriere seien Stauffers Pläne aber klar ein entscheidender Punkt gewesen.

Fussballtrainer Latour

Der andere prominente Trainer, welche ihn vor allem im mentalen Bereich berät, ist Fussballtrainer Hanspeter Latour, der im Eriz, also ebenfalls in der Region, lebt. «Bei Latour habe ich den Willen zum Sieg gelernt», erklärt er. Dessen Beratung erfolge nicht in psychologischen Sitzungen oder Seminaren: «Nein, das läuft anders. Wir telefonieren, reden und spassen miteinander.» Dabei sei Latour durchaus fordernd. Nach jedem Schwingfest schreibe dieser einen Kommentar ins Gästebuch auf seiner Website. Diese seien zwar immer aufbauend, aber auch fordernd. Ein dritter Rang am Rigi-Schwinget sei gut, aber es gehe noch besser, habe dieser etwa geschrieben.«Wenn man einen Lauf hat, dann muss man das Glück annehmen und nicht zögern.» Dies eine der Lehren, die Sempach am Brünig beherzigte.

Auch im Berufsleben ist Sempach glücklich. Seit der Betriebsübernahme im Jahr 2014 arbeitet er nur noch zwei Tage die Woche auswärts auf dem Bau bei der Frutiger AG. Seither kann er sich stärker seiner zweiten Leidenschaft, der Viehzucht, widmen. Hier zeigt sich wiederum, wie die Fäden zusammen kommen. «Das Fohlen, welches ich 2010 mit meinem vierten Rang am Eidgenössischen in Frauenfeld gewonnen hatte, habe ich verkauft und in die mittlerweilen 555598 punktierte SF-Kuh Incas Juvenia investiert.» Gekauft hatte er sie von Ueli Tschanz aus dem Eriz BE. Und der mittlerweile verstorbene Tschanz wiederum hatte ihn 2012 mit Latour bekannt gemacht.

Positives Fazit

Nach seinem Sieg am Brünig könne er bereits jetzt ein erfolgreiches Fazit zur laufenden Schwingsaison ziehen. Insofern verspüre er vor dem Eidgenössischen in Estavayer sogar etwas weniger Druck. «Mein Ziel bleibt der dritte Kranz, den ich gerne schon vor drei Jahren in Burgdorf gemacht hätte», betont er. «Nach oben nimmt man es gerne», fügt er schmunzelnd an. Genau nach dem Motto: «Chance packen und zuschlagen.»

Mehr Infos unter: www.emsf2017.ch

Emmentalisches Schwingfest 2017

Vom 12. bis 14. Mai 2017 wird in Heimenschwand gekämpft und gefeiert. Die Emmentaler Schwinger und ihre Gäste treffen sich am Sonntag, 14. Mai auf dem Festgelände «Schibistei», um den Festsieg und die Kranzränge unter sich auszumachen. Die Gemeinde Buchholterberg liegt zwar im Verwaltungskreis Thun und gehört damit politisch zum Berner Oberland. Da aber die Buchholterberger Schwinger traditionell Mitglieder im Schwingklub Oberdiessbach sind, gehören sie dem Emmentalischen Schwingerverband an. Der momentan bekannteste und erfolgreichste Buchholterberger Schwinger ist der eidgenössische Kranzschwinger Thomas Sempach.


Thomas Sempach ist auch von der Viehzucht begeistert. Hier mit der 55 55 98 punktierten SF-Kuh Incas Juvenia.

 

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